Mittelschule Münnerstadt Mittelschule Münnerstadt

Mittelschule Münnerstadt

Ganztagesschule

1. Kooperationspartner

Mittelschule Münnerstadt Gemeinde Münnerstadt
Schützenstraße 28 Rathaus
97702 Münnerstadt 97702 Münnerstadt

Ansprechpartner:
Für die Schule: Freifrau von und zu der Tann
Für die Verwaltung: Herr Bierdimpfl

2. Auftrag und pädagogische Ziele

Die Hauptschule Münnerstadt hat seit dem Schuljahr 2009/10 die Gebundene Ganztagesschule eingeführt. Unterstützung bekommen wir bei diesem Vorhaben von der Stadt Münnerstadt, die bei der Generalsanierung der Grund- und Hauptschule entsprechende Räumlichkeiten gebaut hat, über die wir verfügen können.
Die Schule hat sich zum Ziel gesetzt, die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeiten zu einem eigenverantwortlich geführten Leben, ihre sozialen Kompetenzen und ein aktives sinnerfülltes Freizeitverhalten zu fördern. Dazu gehört ganz besonders auch, die Schüler bereits in der Hauptschule intensiv auf eine berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Deswegen liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Zusammenarbeit mit örtlichen Wirtschaftsbetrieben und Unternehmen.

Da es den Kindern oft an einer kontinuierlichen Nachmittagsbetreuung fehlt, möchten wir mit der Ganztagesbetreuung den Schülern ein gesundes Mittagessen anbieten, den Nachmittag mit rhythmisierten Unterrichts- und Freizeitangeboten bieten und den Eltern einen Ort anbieten, an dem ihre Kinder auch am Nachmittag betreut werden können.
In den Ganztagesklassen haben wir die Möglichkeit
• leistungsschwächere Schüler mit Defiziten in den Kernfächern Deutsch,
Mathematik und Englisch gezielt zu unterstützen und zu fördern
• die Schüler zu einem sinnvollen Lernen zu führen
• die Schüler bereits frühzeitig bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und zu fördern, indem verschiedene Projekte zusammen mit örtlichem Handwerk und Industrie angeboten werden
• Fähigkeiten, Fertigkeiten und Begabungen der Schüler auszuloten und gemeinsam mit den Schülern zu bewerten
• die Schüler der Abschlussklassen gezielt auf den qualifizierenden Hauptschulabschluss vorzubereiten
• alle Jungen und Mädchen in vielfältiger Weise Anregungen zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu geben, indem verschiedene Angebote sportlicher , musischer und kreativer Art gemacht werden
• die sozialen Kompetenzen über alle Klassenstufen hinweg durch besondere Angebote zu stärken
• durch Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen ( BBZ, örtliche Betriebe) die Schule nach außen hin zu öffnen und zu vernetzen
• familienunterstützend zu arbeiten und berufstätigen Eltern zu helfen, ihre Kinder in einem sicheren und fördernden Rahmen zu wissen.


3. Tagesablauf

8.00 – 12:15 / 13.00 Uhr stundenplanmäßiger Unterricht

12.15 Uhr Öffnung des Ganztagesbereichs der Hauptschule

12. 15 Uhr – 12. 45 Uhr Mittagessen

12. 45 Uhr - 13.45 Uhr betreute Freizeit

13.45 Uhr – 16.00 Uhr Unterrichtseinheiten

- Förderung in Lernstrategien, Mathematik, Deutsch, Englisch
- musische, sportliche Angebote
- Angebote zum Thema AWT

4. Mittagessen

Das Mittagessen wird von einem Caterer zubereitet. Die Schüler sollen wenn möglich in den Service mit einbezogen werden (Tischgruppenservice). Beim gemeinsamen Essen wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt außerdem bekommen die Kinder ein warmes Mittagessen für ca. 3 €. Auf gesunde und ausgewogene Ernährung soll geachtet werden.

5. Fördermaßnahmen

Der Umgang miteinander und das Verhalten in der Klassengemeinschaft soll bei den Schülern auch im Hinblick auf das spätere Leben verbessert werden. Dazu gehören neben allgemeinen Regeln menschlichen Zusammenlebens wie Höflichkeit und Hilfsbereitschaft auch Selbstständigkeit, verantwortungsvolles Handeln und Konfliktfähigkeit. Diese Kurse sollen von Erziehern und Lehrern geleitet werden und den Schülern zu einem respektvollen und höflichen Miteinander verhelfen.

In den Fördermaßnahmen besteht die Möglichkeit, Kinder mit besonderen Defiziten oder Schwierigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch zu unterstützen und ihre Lern- und Bildungschancen zu verbessern. Auch für ausländische Kinder soll es eine individuelle Förderung zum Erlernen der deutschen Sprache geben.

6. Arbeitsgemeinschaften

Es ist geplant, Arbeitsgemeinschaften anzubieten, die saisonal oder projektorientiert Bereiche ansprechen, die in den handwerklichen, kreativen, musischen und kulturellen Bereichen liegen. Hier sollen ortsansässige Handwerksbetriebe, Übungsleiter vom Sportverein und auch Lehrkräfte, Eltern und Studierende des BBZ einbezogen werden.


7. Projekte

In Kooperation mit handwerklichen Betrieben sollen Projekte, die über die Dauer eines Schulhalbjahres laufen, angeboten und dann auch verwirklicht werden. Die können Projekte zur Umweltbildung, Schreinerei in der Schule, Pausehof- und Schulhausgestaltung sein.

8. Erlebnispädagogische Angebote

In Kooperation mit dem BBZ und Jugendhilfeträgern sollen erlebnispädagogische Angebote und Spiele, die einen gruppendynamischen Prozess auslösen sollen, angeboten werden.. Dadurch soll das Selbstwertgefühl gestärkt werden und den Kindern Gemeinschaftsgefühl, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen vermittelt werden.

9. Teilnehmende Schüler

Im Schuljahr 2010/2011 besuchten zirka 50 Schüler der Jahrgangsstufe 6, 7 und 8 die Ganztagessschule besuchen.

10. Personal

Die gebundene Ganztagesbetreuung an unserer Schule macht die Einstellung oder Beschäftigung von Fachkräften erforderlich:
• Lehrkräfte auf Honorarbasis für die Angebote am Nachmittag
• Pädagogische Fachkraft für die Nachmittagsbetreuung
• Ein/e Praktikant/in zur Unterstützung der Nachmittagsbetreuung
• Caterer für die Mittagsverpflegung

11. Räumlichkeiten

Für den Ganztagesbetrieb stehen folgende Räume im Innen- und Außenbereich zur Verfügung:
• Schülercafé- Aufenthalt in der Mittagspause
• Mensa- Essensausgabe und Einnahme des Mittagessens
• Klassenräume für Kursangebote
• Computerraum mit Internetzugang
• Werkräume
• Lehrküche
• Turnhalle
• Sportgelände
• Pausehof
• Schulgarten

12. Zusammenwirken mit dem Elternhaus

Angestrebt und unbedingt erforderlich ist eine Kooperation aller beteiligten und des Elternhauses. Daher sollen in regelmäßigen Abständen und nach Bedarf Treffen der Betreuer mit den Lehrern und Eltern stattfinden, um sich über die Lerndefizite und erzielten Lernfortschritte auszutauschen und gemeinsam weitere Fördermöglichkeiten in Betracht zu ziehen, abzustimmen und durchzuführen.